Nachtleben
Traditionell feiern Japaner beim Essen, wozu ein paar Bier oder Sake getrunken wird. In den vergangenen Jahren ist das Nachtleben in Nagoya allerdings sehr viel bunter geworden, und zieht sogar Nachteulen aus dem entfernten Tokio an. Dank der schnellen Verbindungen, ist die Entfernung kein Problem mehr.
Nachtleben in Nagoya
Traditionell feiern Japaner beim Essen, wozu ein paar Bier oder Sake getrunken wird. In den vergangenen Jahren ist das Nachtleben in Nagoya allerdings sehr viel bunter geworden, und zieht sogar Nachteulen aus dem entfernten Tokio an. Dank der schnellen Verbindungen, ist die Entfernung kein Problem mehr.
In japanischen Städten konzentriert sich das Nachtleben in der Regel auf eine bestimmte Gegend. In Nagoya findet man Bars, Kneipen und Klubs im Stadtteil Sakae.
Die Eintrittspreise für Nachtklubs sind bezahlbar: Selbst in den angesagtesten Clubs zahlt man nur 10 Euro, in denen noch drei Getränke enthalten sind.
Viele Klubs haben bis spät in die Nacht geöffnet. Wenn die Klubs schließen, nehmen die meisten Gäste ein Taxi nach Hause, während sich manche in ein Kapselhotel einmieten.
Restaurants jeder Art
Würden Sie gern drei Dutzend Elvisimitatoren auf einmal sehen? Oder ziehen Sie ein Abendessen in einem der Izakaya-Restaurants vor, die es schon seit tausenden Jahren in Japan gibt? In einer großen Stadt sind die Möglichkeiten schier endlos.
Izakayas
Die direkte Übersetzung von Izakaya bedeutet „ein Ort zum Essen und Trinken“. Das bedeutet, dass das Essen von Trinken begleitet wird – oder für viele, dass es zum Trinken auch etwas zu essen gibt. So sitzt man in einem Izakaya stundenlang zusammen – zum Essen, Trinken, Feiern und Lachen.
Karaoke
Neben dem Essen ist heutzutage auch das Singen ein wichtiger Zeitvertreib, wenn Japaner ausgehen. Beim japanischen Karaoke brauchen Sie allerdings nicht vor dem ganzen Lokal aufzutreten, sondern können sich mit ein paar Freunden einen separaten Raum mit einer eigenen Karaoke-Anlage mieten, und sich dort Speisen und Getränke servieren lassen.
Discos und Klubs
In Klubs wird getanzt. Von Hip-Hop über Trance, House und Reggae wird alles angeboten. Einige Klubs organisieren auch Themenparties. Welches Klubthema auch immer ansteht, eine solche Nacht ist fast immer ein lohnendes Erlebnis, da japanische Klubbesucher sich sehr ausgesucht kleiden, um ihre Subkultur auszudrücken.
Livemusik
Japans große Städte sind ein Magnet für Megastars. Konzertkarten können im Internet gekauft werden. Kleinere Treffpunkte für Livemusik werden auch Live-Houses oder Raibuhausus genannt. Die Konzerte beginnen recht früh, manchmal sogar schon am Nachmittag. Flugblätter in CD-Geschäften sind eine hervorragende Informationsquelle für Veranstaltungstipps.
Kneipen und Bars
Traditionelle japanische Kneipen – auch Snackbars genannt – unterscheiden sich von den entsprechenden westlichen Einrichtungen. Ihre Klientel besteht hauptsächlich aus Stammkunden, die ihre eigenen Flaschen an der Bar haben. In diesen Kneipen ist die Atmosphäre entweder sehr reserviert oder freundlich und entgegenkommend.
In letzter Zeit sind eine Reihe von Kneipen westlichen Stils, wie zum Beispiel britische Pubs, die Fußballübertragungen zeigen, oder Kneipen im minimalistischen skandinavischen Stil, in Japan eröffnet worden.
Hostessen-Klubs
Hostessen-Klubs sind eine für Japan spezifische Einrichtung. In diesen Klubs sitzen die Kunden, normalerweise Männer, in angeregter Unterhaltung mit sogenannten Hostessen zusammen – Frauen, die vom Klub bezahlt werden. Es ist verboten, die Frauen anzufassen, aber man muss für alles bezahlen. Auch wenn diese Klubs eine interessante Erfahrung sind, sollte man sie besser meiden, wenn man nicht mit einer prall gefüllten Reisekasse gesegnet ist...

