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Das Nachtleben Tokios kann nach Stadtbezirken unterteilt werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass es andere Arten von Bars oder Restaurants in diesen oder anderen Stadtteilen nicht gibt. Die folgenden Gegenden werden besonders ihres Nachtlebens wegen aufgeführt.
Roppongi
Die Gemeinschaft der Auswanderer Tokios neigt dazu, sich in Roppongi zum Feiern zu versammeln. Dies hat zu einem Überfluss an Bars im westlichen Stil, Live Musik-Treffpunkten, Kneipen, Discos und Clubs in diesem Teil der Stadt geführt. Roppongi, ein Ort, an dem sich Ost und West treffen, bietet einen bequemen Einstieg für Touristen ins Nachtleben Tokios. Der benachbarte Bezirk Nishi-Azabu verhält sich wie ein "kleiner Bruder" zu Roppongi. Einige Bars im Bezirk Ebisu werden auch regelmäßig von Auswanderern besucht.
Shinjuku
Dies ist ein klassischer Nightlife-Bezirk mit einem Nachtleben, das in der Hauptstadt und in ganz Japan als besonders seltsam erscheint. Vor allem Kabuki-cho in Shinjuku bietet alles, was zu Spezialbars dazugehört, von zwielichtigen kleinen Kneipen bis hin zu Stripclubs und Massagesalons.
Mit seinen kleinen Bars ist Golden Gai ein interessanter Bezirk, wo winzige Kneipen die seltsamsten und unterhaltsamsten Gäste anzieht. Shinjuku ni-cho-me ist Tokios bekanntester Nightlife-Bezirk für die Homosexuellenszene.
Shibuya
Shibuya ist eines von Tokios Zentren der Jugendmode. In der Sentaa-gai-Straße in Shibuya sind einige Bars und andere Treffpunkte angesiedelt, die von jungen Erwachsenen besucht werden. In diesem Bezirk gibt es auch ein paar Dance- und Nachtclubs. Der Bezirk Shimokitazawa ein paar Haltestellen weiter bietet eine alternativere Jugendkultur als Shibuya.
Ginza
Ginza ist der vornehmste Bezirk von Tokio und wird von der Elite der Stadt besucht, die von Beamten bis hin zu Führungskräften von Unternehmen reicht. Dieser Bezirk ist für Touristen nicht zu empfehlen. Akasaka ist ein ähnlich exklusiver Bezirk.
Hier finden Sie den Link zu einer Website mit einer Auflistung der Clubs und Live Musik-Treffpunkte in Tokio.

Das wesentliche Nachtleben Osakas konzentriert sich auf bestimmte Bezirke.
Umeda
Im Bezirk Umeda in der unmittelbaren Umgebung des Hauptbahnhofes von Osaka findet man zahllose kleine und größere Restaurants, um einen angenehmen Abend an Wochenenden oder nach der Arbeit zu verbringen. In diesem Teil der Stadt befinden sich auch einige Bars und Clubs.
Namba och Shinsaibashi
Die einheimischen Bewohner Osakas nennen zwei Bezirke: Kita and Minami. Kita bedeutet Norden in Bezug auf die Region und Umgebung Umedas, während Minami Süden bedeutet und sich auf die Stadtteile Namba und Shinsaibashi und auf andere südliche Bereich der Stadt bezieht.
Von diesen beiden Gegenden ist Minami bezüglich des Nachtlebens die lebendigere und interessantere. Dort befinden sich nette Bars und Kneipen, so zum Beispiel im Viertel America-mura in der Nähe des Shinsaibashi-Bahnhofs. In diesem Stadtteil findet man auch die legendäre Dotonbori-Restaurant-Meile.

Das unangefochtene Zentrum von Kyotos Nachtleben sind die Gegend um Kawaramachi, Sanjon sowie Gion. Dieser Bezirk, der sich über beide Ufer des Flusses Kamo erstreckt, verfügt über eine große Zahl kleiner Bars, Clubs in westlicher Manier, Kneipen und alles, was das japanische Nachtleben zu bieten hat. Das Nachtleben Kyotos ist von einer einfühlenden und offenen Qualität.
Gion ist auch ein Zentrum des traditionellen Nachtlebens, dessen Form im ganzen Land verstanden wird. Hier findet man Treffpunkte, die sich als exklusivste Teestuben Japans charakterisieren lassen. Der Zutritt hängt hier hauptsächlich davon ab, wen man kennt, und sogar Geld verhilft nicht zum Einlass. Gion ist auch für seine Geishas bekannt. Andererseits besitzt Gion ebenso eine große Zahl kleiner Treffpunkte und Restaurants, zu denen jeder Zugang hat.

Der Sakae-Bezirk ist das Herz von Nagoyas Nachtleben. In diesem Stadtteil gibt es Bars, Kneipen, Clubs und verschiedene andere Abendattraktionen. Wie viele Unterhaltungsviertel in Japan hat Sakae auch ein Rotlichtmilieu. Trotzdem ist dieser Teil der Stadt keineswegs furchteinflößend.
Nagoya hat eine überraschend lebendige Clubszene – zumindest für einen Ort mit dem Ruf einer Industriestadt. Die Inbetriebnahme des neuen Centrair Flughafen hat dazu beigetragen, das Nachtleben der Stadt noch weiter zu internationalisieren.
Die billigeren Izakayas und andere Restaurantmöglichkeiten findet man im Einzugsgebiet des Hauptbahnhofs von Nagoya und des Bahnhofs von Kanayama.
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