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Die U-Bahn ist die schnellste Möglichkeit, um sich innerhalb großer japanischer Städte fortzubewegen. Besonders in Tokio, Nagoya und Osaka gibt es ausgedehnte U-Bahnnetze, die von JR Nahverkehrszügen und Verbindungen anderer Bahnunternehmen ergänzt werden. Ihr JR Rail Pass ist auch in JR Nahverkehrszügen gültig.
Tickets für den Nahverkehr sollten immer vor Antritt der Fahrt an den Bahnhöfen gekauft werden. Obwohl man Tickets normalerweise an Fahrkartenautomaten löst, kann man sich bei Problemen und Fragen an das Bahnhofspersonal wenden. Die einzelnen Verkehrsunternehmen bieten eine Reihe von benutzerfreundlichen Reisekarten an, die Preisnachlässe auf den regulären Fahrpreis gewähren. Die Fahrpreise richten sich nach den zurückzulegenden Strecken; der Preis für eine Kurzstrecke beträgt umgerechnet ungefähr 1 – 3 Euro.
Busse sind oft langsamer in großen Städten, besonders während des Berufsverkehrs. Trotzdem stellen in Kyoto und vielen kleineren Städten Busse meistens die einzige Möglichkeit für Touristen dar, um bestimmte Sehenswürdigkeiten wie Tempel zu erreichen. Man kann Bustickets entweder vor Fahrtantritt oder direkt im Bus kaufen. Prüfen Sie aber unbedingt Ihr Wechselgeld!
Taxis sind oft die einzige Möglichkeit für Fahrten zu später Stunde, da die öffentlichen Verkehrsmittel selten nach Mitternacht fahren. Bitte beachten Sie, dass sich Taxitüren automatisch öffnen: man erwartet vom Fahrgast nicht, dass er diese selbst öffnet.
Taxis stellen eine eher kostspielige Möglichkeit dar, um durch Japan zu reisen. Jedoch eignen sie sich für kürzere Strecken. Es empfiehlt sich nie, mit dem Taxi von einem japanischen Flughafen in die Stadt zu fahren. Die Flughäfen befinden sich weit von den Städten entfernt und der Fahrpreis beträgt sicher über 100 Euro, wobei sich diese Summe bei Staus während des Berufsverkehrs deutlich erhöhen kann.
Demgegenüber stellt die Anmietung von Fahrrädern eine günstige Alternative dar. Fahrradfahren ist besonders angenehm in Kyoto, da Verkehrsbehinderungen seltener ein Problem für Radfahrer in kleineren Städten sind.
Meistens sind die Entfernungen zu groß zum Laufen – obwohl es auch möglich ist, zu Fuß interessante Stadtteile in großen japanischen Städten zu entdecken. So zum Beispiel sind Spaziergänge ein unterbewerteter Zeitvertreib in Tokio.
Das Adressensystem in Japan richtet sich nach Vierteln, nicht nach Straßennamen. Daher sind Menschen aus westlichen Ländern, und auch Ortsansässige, mit einigen Problemen konfrontiert, wenn es darum geht, die richtige Adresse zu finden. Suchen Sie sich charakteristische Orientierungspunkte und scheuen Sie sich nicht, nach dem Weg zu fragen! Am ortskundigsten erweisen sich lokale Polizeibeamte: es gibt fast überall kleine Polizeihäuschen mit freundlichen Beamten, die gerne bereit sind, bei der Wegsuche zu helfen. Natürlich könnte die Sprache bei der Kommunikation hinderlich sein.
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